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Fahrrad oder Ergometer? – Effizientes Training



Fahrradfahren ist unter den Deutschen die beliebteste Freizeitsportart. Es ist einfach zu erlernen und zusätzliche Ausstattung wird kaum benötigt. Jedoch eignet sich nicht jede Jahreszeit zum Fahrradfahren. Schnee und Regen machen es schwer die Motivation hoch zu halten. Genau in solchen Situationen kann ein Heimtrainer Sinn machen.

  • Dieser kann unabhängig vom Wetter genutzt werden. Im Grunde genommen bleibt es eine Geschmackssache, ob das Fahrrad im Sommer benutzt wird oder der Ergometer.

Das Fahrradfahren an der frischen Luft ist gesund und bietet die Möglichkeit andere Menschen zu treffen. Zudem wird keine weitere Ausrüstung benötigt. Aus diesem Grund üben viele Betroffene das Fahrradfahren als Freizeit- oder Leistungssport aus.

Ein wichtiger Faktor: Wetter

Wie bereits erwähnt hat das Wetter einen großen Einfluss darauf, ob man draußen fährt oder nicht. Eventuell ist die Zeit knapp, um sich auf die Fahrradfahrt im Freien vorzubereiten. Doch auch Schnee und kalte Temperaturen können die Fahrt verweigern. Starker Wind oder Regen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen und wirken sich auf die Stimmung aus. Wer viel Wert auf Rhythmus legt, der sollte seine Trainingseinheiten auf einem Heimtrainer Fahrrad durchführen. Das dortige Fahren ist unabhängig vom Wetter und kann zu jeder Uhrzeit absolviert werden. Bei schönem Wetter greifen jedoch die meisten zum echten Fahrrad. Der Heimtrainer ist eine gute Ergänzung für schlechte Tage. Zudem muss man nicht darauf warten, bis das Wetter wieder schön wird.

 

3 Alternativen für Radfahren bei schlechtem Wetter

 

1. Alternative das Indoor Cycle

Sobald das Wetter schlecht ist, müssen sich Fahrradfahrer Gedanken über eine Alternative machen. Gut dafür geeignet ist das Indoor Cycle. Allerdings darf es nicht mit einem Ergometer verwechselt werden, da dort der Widerstand mechanisch erzeugt wird. Dabei wird ein Bremsklotz auf die Schwungscheibe. Der Widerstand kann individuell angepasst werden. Aufgrund des mechanischen Widerstands sind keine Messungen in Watt möglich.

  • Des Weiteren verfügen Indoor Cycle über keinen Freilauf. Das bedeutet: Die Schwungscheibe dreht sich so lange, bis die Pedale aufhört sich zu drehen. Allerdings lässt sich der Schwunggrad zu jeder Zeit stoppen.

 

Indoor Cycle Vergleich…

12
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Modell Sportstech Profi Indoor Cycle SX100Sportstech Profi Indoor Cycle SX200
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Belastungsstufen-

Stufenlos

Stellmaß (L x B x H, cm)

995 x 525 x 1160mm

L 127 x B 51 x H 112 cm

max. Körpergewicht

120kg

125 kg

Schwungmasse

13kg

22 kg

Preis

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Speziell Anfänger können damit überfordert sein. Das Training auf dem Indoor Cycle wurde dem eines echten Fahrrads nachempfunden. Momentan gibt es nahezu kein Fitnessgerät, bei dem sich die Position des Sitzes sowie die Lenkerposition so individuell einstellen lässt.
Durch den Indoor Cycle bekommen Nutzer maximale Stabilität. Unnötiges Wackeln sind hier nicht zu erwarten. Das liegt vor allem an der einfachen Konstruktion des Geräts. Somit kann das Gerät von allen anderen den höchsten Widerstand erreichen.

Wer sich beim Training richtig auspowern möchte, der sollte das Produkt ausprobieren. Viele unterschätzen das Training mit dem Indoor Cycle. Jedoch reichen wenige Minuten bereits aus, um einen ordentlichen Effekt sehen zu können.


 

2. Training auf einer Rollenschlampe (Rollentrainer)

Eine weitere Alternative ist die Rollenschlampe. Derartige Geräte finden sich meist auf Rollentrainer wieder und nicht auf Casting-Couches. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein spezielles Zubehör. Generell sind Rollentrainer als Trainingsgerät für jeden interessant, der eine Alternative zum echten Fahrradfahren sucht. Im Groben ist es ein Training auf einem echten Fahrrad. Vor der Übung wird das Rad in einen Standen eingespannt und in der Rolle platziert. So wird echtes Fahrradfahren so genau wie möglich simuliert. Das echte Fahrrad wird einfach in die Rolle eingespannt und schon kann wetterunabhängig gefahren werden. Die besten Rollentrainer finden Sie hier.



  • Leider ist der Verschleiß recht hoch. Fahrradfahrer nennen die Rollenschlampe oft ihr „zweites“ Fahrrad, welches nur für die Rolle genutzt wird. Dadurch lässt sich das Erstrad schonen und der Verschleiß gering halten.
  • Des Weiteren kostet es Zeit das Fahrrad immer wieder einzuspannen und nach dem Training abzunehmen.
  • Rollentrainer zeichnen sich durch ihren hohen Widerstand aus. Selbst Profi Sportler können mit diesem Gerät einiges an Widerstandsleistung erzielen.
Darüber hinaus bieten qualitativ hochwertige Modelle eine spezielle Trainingssoftware an. Dadurch lassen sich echte Strecken detailgetreu nachbilden. Der Widerstand wird je nach Strecke angepasst. So sind Fahrradwege im Wald deutlich intensiver als Fahrten auf einer Landstraße.
Die einzigen Nachteile beim Rollentrainer sind, dass er mit Laufe der Zeit laut werden kann und bei hohem Widerstand wackelt. Vor allem Untrainierte neigen bei hohem Widerstand zum Schwingen des Oberkörpers.

Das ist nicht nur schlecht für das Training, sondern auch ein Balanceakt. Deswegen sollte der Widerstand nicht zu hoch gestellt werden.

 

3. Race Bikes als Kompromiss

Ein guter Kompromiss für all die erwähnten Geräte ist das Race Bike. Mittlerweile hat sich die Fitness Branche weiterentwickelt und somit auch die Trainingsgeräte. Mit dem Race Bike wurde ein Kompromiss gefunden. Der Aufbau des Race Bikes ähnelt dem eines Indoor Cycles.

  • Neben der starren Nabe gibt es eine große Schwungmasse. Allerdings verfügen sie noch über magnetische Betriebssysteme wie es bei den Ergometern vorzufinden ist.

Dadurch können Nutzer ihr Gerät individuell einstellen und trotzdem herzfrequenzorientiert trainieren. Race Bikes finden Sie im Shop.


 

Fazit:

Ob man nun mit dem Fahrrad in der freien Natur fährt oder mit einem Heimtrainer Fahrrad beziehungsweise Ergometer unterwegs ist, Fahrradfahren ist gesund für den Körper. Zum klassischen Ausflug gibt es interessante Alternativen, die man sich stets im Hinterkopf behalten sollte. Jede davon besitzt ihre eigenen Vor– und Nachteile. Das Ergometer ist letztendlich eine gute Ergänzung zum normalen Fahrrad und sollte deswegen mit in den Überlegungen berücksichtigt werden. Vor allem bei schlechtem Wetter wie Wind, Regen oder Schnee haben sich die Geräte bezahlt gemacht.

 

So muss man nicht ständig auf schönes Wetter warten und kann gleich mit dem Training beginnen. Ideal für Anfänger sowie Profis. Wer gerne in seiner Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte die Alternativen stets im Hinterkopf behalten.

 

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.smarticular.net/fahrradfahren-fuer-die-gesundheit-geldbeutel-und-intelligenz/

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Sport/Warum-Radfahren-so-gesund-ist-59216.html

[3] https://www.runtastic.com/blog/de/fahrradfahren-fehler/


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